Water Craft

Broken Dreams

So, endlich der wohlverdiente Herbsturlaub am 10 Oktober 2011.

Ich sitze schon seit zwei Nächten an meinem Lieblingssee, den ich schon ein Jahr konstant befische.

Leider blieben mir jedoch das ganze Jahr die wirklich dicken Bullen aus.

Meine Fangstatistik sieht leider nicht so berauschend aus. Ich hätte es mir besser vorgestellt, bis zum heutigen Tag habe ich an diesem See 17 Carps gefangen bis 32pf und habe fünf Doppelfänge und vier Carps verloren.

Ja, so sieht meine Statistik zum 11. Oktober aus und ich muss noch dazu sagen, ich habe dieses Jahr an diesem See 65 Nächte verbracht und meine Hausgewässer so gut wie nie besucht.

Ich habe mir denn See in Sektoren unterteilt. Es sind fünf Sektoren. Was ich noch erwähnen muss ist, dass der See so gut wie keine Struktur hat, eine reine Badewanne.

Die Durchschnittstiefe ist 7m, kleine Kanten bis auf 6m und 5m und die tiefste Stelle ist 12,5m.

Der See hat zwei große Ausläufer (Schwämmfächer). Der eine davon ist Schongebiet und hat eine Wassertiefe von ungefähr 50cm und der andere ca. 1,50m. Die abfallenden Kanten der beiden Schwämmfächer belaufen sich auf 3m bis runter auf 7m Tiefe.

Der Schwämmfächer, der kein Schongebiet ist, brachte so gut wie keine abläufe. Meines erachtens meideten die Carps diesen Bereich. Der Schwämmfächer, der Schongebiet ist, war produktiver – keine Angst, die abfallenden Kanten waren nicht mehr im Schongebiet und ich konnte dort schön dranfischen. Dieser Schwämmfächer brachte mir auch die meisten Abläufe.

Ich saß das ganze Jahr so gut wie alleine an diesem See den ich so auf 12 Hektar geschätzt habe. Es gab noch einen Mitstreiter an meinen Paradies, bei ihm sah es dieses Jahr noch bescheidener aus, denn er hatte 5 Carps bis 25pf gefangen.

Dadurch das wir hier keine weiteren Karpfenfischer hatten, konnte ich mir meine Plätze aussuchen und war nicht auf ein, zwei Plätze gebunden so wie an anderen Seen, die ich bisher befischt hatte.

Es gab viele Tage an denen ich mich sehr gefreut habe, dass noch jemand an diesem See fischt, denn bei 65 Nächten alleine hat man mal öfter das Bedürfnis, sein Wissen und seine Erfahrungen die man am See erlebt und herausgefunden hat zu teilen. Ich habe mir immer sehr viele Gedanken gemacht an diesem See und wusste auch des Öfteren nicht, was ich machen soll.

Die Carps waren sehr scheu und es ging immer viel Zeit drauf um einen einzigen zu fangen. Ich habe das ganze Jahr verschiedene Plätze befischt und verschiedene Futtertaktiken ausprobiert, was allerdings nicht immer so einfach war, denn von meiner Arbeitsstelle aus waren es 90 km fahrt zum Teich und das Vorfüttern war dadurch sehr kostspielig und letztendlich hatte es nicht gerade den erwünschten Effekt gebracht, den ich mir erhofft hatte (mehr Carps fangen). Den einzigen Vorteil den es gebracht hatte war der: mir ist aufgefallen, dass ich bei meinen Sitzungen viele Carps erst ab der zweiten Nacht in den Morgenstunden gefangen habe und das Vorfüttern brachte, dass ich meine Carps schon am Tag meiner Anreise fing .

Ich hatte bereits angesprochen, dass die Carps sehr scheu sind, was man daran sehen konnte, dass ich am Tag meiner Ankunft ein zwei Carps fing und danach keiner mehr ablief. Am Anfang dachte ich, ich füttere nicht genug, somit erhöhte ich die Futtermängen, was aber auch nicht den erwünschten Erfolg brachte und im Umkehrschluss machte ich auch das Gegenteil: ich fütterte wenig nach, es brachte aber auch nicht den erwünschten Erfolg.

Alle meine Carps fing ich am Tag und nur einen in der Nacht. Die meisten von 4.00 Uhr bis 10.00 Uhr morgens, vereinzelt aber auch ab 12.00 Uhr.

Es ist der 11. Oktober und ich habe schon zwei Nächte an Platz 5 verbracht. Ich fische auf Tiefen von 7m bis 5,50m, die Wassertemperatur beträgt momentan 15 Grad aber bis jetzt ist noch keiner abgelaufen. Man soll es kaum glauben aber wo ich gerade den letzten Satz geschrieben habe fängt meine Rechte Rute an zu PIEPEN, dass ist die Rute, die ziemlich weit draußen liegt auf 5,50m Wassertiefe. Ein schneller aber kraftvoller Ablauf, mein Herz schlug immer schneller und ich freute mich innerlich. Der erste Ablauf meines Oktoberurlaubs war um 9.30 Uhr.

Ein kurzer aber kraftvoller Drill. Ich konnte an der Wasseroberfläche einen Spiegler erkennen und ich freute mich, da ich bisher erst nur einen Spiegler fangen konnte, denn die anderen Carps waren alle Schuppis. Doch direkt nach meiner Freude kam die Enttäuschung, als ich den Spiegler kescherte.

Wie schon kurz angesprochen, ich habe bisher nur einen einzigen Spiegler gefangen, was auch so bleiben sollte, denn diesen Spiegler hatte ich schon am 27.05. auf Platz 3 mit 29 pf gefangen. Nun gut, man sollte zufrieden sein mit dem was man kriegt. Dieser Spiegler ist ein wunderschöner Carp, ich habe ihn damals Kleeblatt getauft, da er an der Schwanzwurzel ein Schuppenbild mit Perlmuttschuppen hat, was wie ein vierblättriges Kleeblatt aussieht.

Zu meiner Freude hatte Kleeblatt zugenommen und wog jetzt 15 kg (30 pf). Ich freute mich, dass es ihm gut geht, machte zwei Fotos, gab ihn einen Kuss auf seinen Kopf und ließ ihn seine Bahnen schwimmen.

Wie ich bereits erwähnte gibt es hier sehr viele Schuppis. Ich liebe Schuppis und ich habe noch nie zuvor in einem See gefischt, in dem es fast nur Schuppis gibt. Aber so langsam kann ich sie nicht mehr sehen, außer sie sind GROß. Keine Frage, vom Drilleffekt sind diese Carps hier der Hammer, fast unberechenbar stark.

Und alle meine Schuppis die ich hier fangen konnte hatten eine wunderschöne Farbe, wie im Bilderbuch gemalt.

Der dritte Tag neigte sich dem Ende, ich machte meine Ruten nochmal neu fertig und fütterte erneut nach. Mal sehen, ob Morgen früh der nächste abläuft.

Nun sitze ich im Zelt und schaue auf meine Ruten in die verregnete Dämmerung hinaus. Es wird jetzt immer schneller dunkel draußen. Ich bin schon früh wach am nächten Morgen, es ist noch dunkel draußen und es hat die ganze Nacht über geregnet. Ich persönlich finde immer, dass der Herbst was besonderes ist, er hat irgendwie was Magisches, die ganze Natur verändert sich, die Gänse schreien nach ihren Artgenossen um sich in großen Kolonien zu versammeln und am krassesten finde ich immer die Fischreier, die geben immer so irre Töne von sich wie urtümliche Dinos.

Es wird jetzt so langsam heller draußen, die Sonne die noch sehr tief steht färbt die Wolken rot und es scheint so, als würde es heute nicht den ganzen Tag regnen.

Es ist schon nach 10.00 Uhr, gestern um diese Zeit habe ich Kleeblatt fotografiert mit einem Selbstauslöser, so ist das nunmal wenn man immer alleine fischen fährt. Ich stehe neben meinen Ruten im Wasser in der leicht scheinenden Sonne und mir kommen schon wieder Gedanken auf warum keiner abläuft, habe ich was falsch gemacht? Tausend Gedanken schwirren im Kopf rum: ist mein Rig vertüdert, habe ich zu viel gefüttert oder liegt es an der Stelle, dass die Carps nicht regelmäßig auf den Platz kommen, oder liegt es am Wetter, denn es hat die letzten Tage durch geregnet und jetzt scheint die Sonne.

Ich weiß ihr habt diesen Satz schon mal gehört aber ich konnte den letzten Satz noch nicht mal zu Ende schreiben, da musste ich schon zu meiner Rute, denn es lief erneut einer ab, eine Stunde später als gestern der Lauf. Ein harter Drill kam auf mich zu, alle meine schlechten Gedanken waren wie weggeblasen und es kam ein erneuter Spiegler in den Kescher. Ich freute mich sehr denn ich wusste, dass ich diesen Carp noch nicht gefangen hatte, was ja auch nicht schwer ist, wenn man bisher nur einen Spiegler auf der Matte hatte. Meine Freude war unglaublich groß, der Carp wog 13,5 kg (27 pf), ein wunderschöner Carp.

So, jetzt sitze ich wieder auf meinen Stuhl und bin am Grinsen. Jedes Mal, wenn ich schlechte Laune habe und was schreibe läuft einer ab, ich sollte öfters mal was schreiben.

Ich telefonierte gerade am Nachmittag mit Jochen und erzählte ihm von meinem zweiten Spiegler als wir plötzlich unser Gespräch unterbrechen mussten, denn meine linke Rute, die kurz auf einer Kante auf 6m Tiefe lag lief ab. Es war einer der tüpischen Drills hier, brutal und ohne Rücksicht auf Verluste. Es musste einer der schönen Schuppis sein und so durchbrach einer der vollbeschuppten die Wasseroberfläche und ich kescherte ihn. Der Schuppi brachte eine irre Länge von 91 cm und 23 pf auf die Matte, ein toller zweiter Fang des Tages.

Es sollte auch für heute der letzte Lauf gewesen sein. Ich haute mir noch zwei Schnitzel in die Pfanne und es wurde schon langsam aber sicher dunkel. Ich ließ den tollen Tag revue passieren und ging schlafen. Am nächsten Morgen war ich nicht wirklich ausgeschlafen, denn der Vollmond hatte mir einen Strich durch meine Rechnung gemacht. Ich hatte gefühlte zwei Stunden geschlafen und war auch deswegen sehr früh wach, weil es noch sehr dunkel draußen war. Meine Gedanken waren bei den Carps, hoffentlich beißen sie nachher.

Es war endlich 10.00 Uhr morgens und ich stand mal wieder im Wasser neben meinen Ruten und wartete auf einen Ablauf, aber es sollte leider nicht sein. Meine Befürchtungen, dass die Carps aufgrund des hellen Vollmonds nicht fressen bestätigten sich. Ich wartete noch bis 15.00 Uhr und mein Entschluss stand fest, das ich heute abbaue am 13. Oktober.

Aber dennoch war meine Laune nicht getrübt, ich wollte noch mit Domenic an unseren Hausgewässern fischen fahren und ich wusste, dass ich am Montag wieder zurück bin um meine Jagd weiterzuführen.

Ein kleiner Abstecher zu unseren Hausgewässern.

Ich dachte mir es könnte mal gut tun, mit einem guten Freund fischen zu fahren, mal was anderes sehen. Unser Wochenende verlief erst schleppend, denn die erste Nacht hatten wir nur Schnurschwimmer und am nächsten Tag sollte auch noch nix ablaufen. Wir verstrichen uns unsere Zeit mit unserer Vergangenheit und quatschten darüber, welche Montagen am besten wären, wir machten uns am Abend was zu essen und gingen schlafen. Ich war am nächsten Morgen früh wach und machte mir einen Kaffee und Domenic stand auch auf. Es war sehr kalt am Morgen und wir stellten uns in die aufgehende Sonne um uns aufzuwärmen, als plötzlich Domenics Rute ablief. Nach einem ewig langen Drill durch dutzende Krautfelder konnte ich einen Spiegler keschern. Wir trauten unseren Augen nicht und fingen laut an zu jubeln und sagten uns: das ist er. Ich konnte es kaum abwarten den Carp zu wiegen, er wog 23,2 kg, ein toller Carp und zugleich Domenics neuer personal best und somit war es ein toller Abschluss am Sonntagmorgen.

Am Montag, 17. Oktober bin ich wieder zu meinen kleinen Paradis gefahren. Voller Motivation und Kraft vom tollen Wochenende mit Domenic. Ich kaufte noch vor Ort etwas zu Essen für die komenden Tage ein und fuhr zum See.

Ich ging erst mal zu meiner Angelstelle und beobachtete den See. Mir viel auf, dass an meinen Futterpläzen Reierenten waren. Ich bekam erst mal schlechte Laune, die Enten holten meine Boilies hoch, die ich am Donnerstag vor meiner Abreise noch mal nachgefüttert hatte, da ich wollte, dass das ganze Wochenende Futter auf den Platz liegt und die Carps vertauen bekommen. Ich sah die vielen Enten und dachte mir: scheiße die Carps haben nicht gefressen. Egal ich baute trotzdem mit gedrückter Stimmung auf, legte meine Ruten ab und fütterte nur eine Hand voll nach, da scheinbar noch genug Futter dort lag. Es vergingen zwei Stunden, ich saß auf meinen Stuhl und schrieb gerade den Bericht übers Wochenende als mal wieder mein Heft, in dass ich die Berichte reinschrieb an meine Zeltdecke flog und ich zur Rute stürmen musste. Geil, die Carps sind doch da, ich musste erst mal klar kommen, denn ich war erst seit zwei Stunden da und drillte schon am Nachmitag um 16.00 Uhr einen Carp.

Ich kescherte einen wunderschönen Schuppi mit 12,5 kg (25 pf), der erste für die kommende Woche.

Ich konnte die ganze Nacht lang überhaupt nicht schlafen, da ich so aufgeregt war, dass ich keine Minute am See verpassen wollte. Ich konnte einige Carps in der Nacht steigen hören. Um 2.00 Uhr morgens bekam ich einen starken Schnurschwimmer auf meine linke Rute und stand schon beim zweiten piepen im Wasser neben meinen Ruten, es tat sich dann jedoch nix mehr. Bei jedem piepen sprang ich auf und klebte förmlich unter der Zeltdecke, so aufgeregt war ich und so gegen 3.00 Uhr früh hatte mich doch die Müdigkeit besiegt und ich schlief auf meinem Stuhl ein, als mir schließlich klirrend kalt wurde bevorzugte ich dann doch lieber meinen warmen Schlafsack.

Ich wachte schon nach ein paar Stunden wieder auf und machte mir erst mal einen Kaffee, guckte auf meine Uhr und stellte fest, dass es fast wieder 10.00 Uhr war. ich setzte mich auf meinen Stuhl und genoss meine Aussicht auf den See und meinen warmen Kaffee, schaute auf meine Ruten und dachte mir wie schön es wäre jetzt einen Lauf zu bekommen und im gleichen Moment schoss meine linke Rute schon ab. Mein Kaffee flog irgendwo in die Büsche. 15 Min. später kescherte ich einen schönen Schuppi mit 13,5 kg, er sollte der zweite Carp der Woche sein.

Zwei Nächte später, am 20. Oktober konnte ich nach dem letzten Carp immer noch nichts mehr fangen. Genau solche Situationen meine ich: man fängt erst ein, zwei Carps und danach will keiner mehr ablaufen. Ich weiß bis heute nicht, warum die Carps sich so verhalten und genau solche Situationen passieren mir schon das ganze Jahr über. Meine Fangstatistik sieht zum 20. Oktober auch nicht besser aus, zu 65 Nächten kommen 7 weitere Nächte dazu und von 17 Carps kommen 5 Carps dazu, die ich in den 7 Nächten fangen konnte. Viele denken ja das geht doch. Meiner Ansicht nach muss es jedoch besser laufen. Jeden Carp den ich hier in den letzten 7 Nächten gefangen habe war mit sehr vielen Überlegungen und viel, viel Arbeit verbunden. Dies fand ich noch nicht mal schlimm, dass eigentliche was mir die Haare rauft ist, warum ich nach zwei Carps immer zwei Nächte durch Blänke. Ich hoffe, dass heute Morgen am 20. Oktober nach zwei Blänk endlich mal wieder einer abläuft. Wenn nicht werde ich heute einpacken und das Wochenende an unseren Hausgewässer verbringen und lasse mich von Jochen und Domenic trösten. Ich würde ja schon am 24. Oktober wiederkommen und die letzte Woche meines Urlaubs hier verbringen, am kleinen Paradies.

So wie schon angesprochen wartete ich bis 12.00 Uhr und baute am Donnerstag ab. Ich hatte keinen Lauf mehr bekommen und freute mich sehr auf das kommende Wochenende mit Jochen und Domenic zusammen an einen von unseren Hausgewässern. Ich ließ mein kleines Paradis hinter mir und gönnte meiner Stelle mal ein wenig ruhe.

Auf den Weg zum Hausgewässer telefonierte ich mit Klaus, den ich bereits seit mehreren Jahren kenne, wir hatten jedoch erst seit diesem Jahr richtig Kontakt zueinander. Er hatte sich ein neues Zielgewässer ausgesucht und an diesen See bin ich öfters gewesen, wodurch dieser Kontakt zustande kam.

Es gab viele Tage und Situationen, in denen ich Klaus anrief um ihn um Rat und Besätigung in dem was ich tat zu fragen. Klaus hatte immer eine gute Idee und aufgrund seiner Erfahrung und seinem Angelstil den er hat auf Carps zu fischen hat und seinen Rat, brachte er mir das ganze Jahr über ein besseres Gefühl bei dem was ich tat. Und dafür möchte ich dir schonmal vorab danken, dass unser Kontakt so standhält.

Viele die diesen Bericht bis hierhin gelesen haben denken bestimmt, warum angelt er da so energisch, gibt es da noch den einen oder anderen Carp, den er noch nicht gefangen hat, der weit über 32 pf wiegt?

Ja, leider hat schon im Jahr zuvor jemand einen Spiegler von 19,5 kg gefangen und das ist mein Zielfisch schon seit einem Jahr. Ich wollte diesen Carp unbedingt fangen, die letzte Woche meines Urlaubs ging jedoch schon zu ende. Meine Statistik sah so aus, dass ich hier an diesem See 77 Nächte verbracht habe und keinen weiteren Carp mehr gefangen habe. Es sollte bei 22 Carps und vier verlorenen Carps bleiben, ein trauriges Resultat bei 77 Nächten aber was soll ich sagen, es ging einfach nicht mehr. Es ist einfach kein großer Fischbestand mehr im See vorhanden und meinen Zielfisch habe ich auch nicht gefangen.

Aber was Fakt ist ist, das ich alles getan habe in diesem Jahr und meine Erfahrungen an so einem hardcore Gewässer deutlich erweitern konnte. Und das leider der Zielfisch nicht ins Netz gegangen ist, ja da kann ich nur zu sagen, man kann sich nicht aussuchen was man fängt. Ich habe einfach am Zielfisch vorbei geangelt und kann vielen nur einen Tipp geben, merkt euch wo große Carps gefangen werden, weil viele Carps Standorttreue Fische sind, Ausnahmen bestätigen die Regel aber bei mir ist es so gewesen. Und was ich falsch gemacht habe ist, dass ich nicht in den Bereich gefischt habe, in dem der Zielfisch gefangen wurde. Ich war zu sehr auf meine Stellen die ich mir ausgesucht habe fixiert und hatte einfach ein Brett vor dem Kopf. Zu der Erkenntnis kam ich erst als es einfach zu spät war und mir die Zeit weggelaufen ist, denn in meinen Fangbuch kam ein Muster auf, dass viele Carps bestimmte Bereiche zum fressen aufsuchten in den Bereichen.

Fischte ich auch außer der Bereiche, wo der Zielfisch gefangen wurde und meine Doppelfänge, fing ich in den selben Bereichen wo ich die Carp zuvor gefangen habe bloß drei vier Wochen später. Ein ganz großer Fehler aber nicht zu ändern. Ich konnte viele schöne Schuppis fangen und zwei wunderbare Spiegler und im kommenden Jahr habe ich mir schon ein neues Zielgewässer ausgesucht und ich will meine Erfahrungen, die ich gesammelt habe dort mit einbringen.

 

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